Kennen Sie das? Ihr Baby schreit unaufhörlich, weil es Blähungen hat. Die ersten Laufversuche ziehen Beulen und blaue Flecken nach sich. Der Hals schmerzt und schnelle natürliche Hilfe wäre ein Geschenk…
Bei all diesen Wehwehchen kann Wärme oder Kälte helfen. Die Plastikwärmflasche von früher hat jedoch ausgedient. Heute werden alte Hausmittel wie Kirschkernsäckchen oder Traubenkernsäckchen wiederentdeckt. Diese gibt es in vielen Ausführungen, Designs und Variationen. Die Füllungen variieren von Kirschkernen über Raps oder Traubenkerne. Allen Kirschkernsäckchen oder Wärmesäckchen ist eigen, dass sie in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmt werden können. Die Wärme wird lange gespeichert und von den meisten Menschen als sehr angenehm empfunden.

Wickel sind heutzutage ein kaum beachtetes Hausmittel, das schon zu Großmutters Zeiten gute Dienste geleistet hat. Das meiste Wissen um Wickel und wie diese angewendet werden, wurde von Mutter zu Tochter weitergereicht.
Nach der Geburt meiner Kinder wurde ich im Krankenhaus mit Geschenkartikeln überhäuft: Windeleimer und Schnuller waren darunter, aber auch jede Menge Kosmetikartikel von Bübchen oder Penaten. Im Geburtsvorbereitungskurs hatte meine Hebamme dagegen ein einfaches Rezept zur Babypflege – Olivenöl und Muttermilch und den Rat: so viel wie nötig, so wenig wie möglich zusätzliche Babypflege - Produkte und wenn dann auf natürlicher Basis. Ich selbst bin mit Penaten und Bübchen groß geworden. Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, warum konventionelle Babypflege zunehmend in die Kritik gerät. Ich jedenfalls bin neugierig geworden…