„Kochen gehörte noch nie zu meinen Lieblingsbeschäftigungen“

Simone Leithe mit KiKo LogoDas bin ich

Ich bin Simone Leithe, fröhliche Mutter von drei Kindern von 4 bis 11 Jahren und professionelle Eventmanagerin. Wir ziehen alle paar Jahre für den Job meines Göttergatten mit der ganzen Familie quer durch Europa. Daher habe ich beschlossen, mich mit einer Online-Eventagentur für Kinder-Events selbständig zu machen, die ich online von überall auf der Welt betreiben kann (www.kiko-slevents.de).

Das ist mein Arbeitsalltag

Ich schreibe Konzepte für Kindergeburtstage und andere Events mit Kindern. Für eine Wunsch-Party, egal ob mit oder ohne Thema, erstelle ich Zeitpläne für Vorbereitung und die Veranstaltung. Außerdem gibt es Einkaufslisten, Link-Tipps, Einladungen, Rezepte, Spiele & Regeln, Dekovorschläge, und vieles mehr. Alles individuell auf die Wünsche und Möglichkeiten meiner Kunden zugeschnitten. Montags bis donnerstags arbeite ich 3 bis 5 Stunden im Home Office. Freitags dann ehrenamtlich in einem Oxfam-Shop.

Deshalb habe ich mich selbständig gemacht

Vor dem ersten Geburtstag unserer Ältesten hatte ich einen Heidenrespekt. Doch dann habe ich mir gedacht, dass ich in meinem früheren Job schließlich Veranstaltungen für zehn bis mehrere Tausend Personen organisiert habe. Da würde ich ja wohl auch eine Party mit 6 Kindern hinbekommen! Ich habe mir also Logistik- und Ablaufpläne erstellt wie für eine Großveranstaltung. Diese Pläne holte ich dann für eine Freundin erneut heraus – und die war so begeistert, dass sie mir riet, mich damit selbständig zu machen!

Das habe ich vor meiner Selbständigkeit gemacht

Meinen Job als festangestellte Verkaufsleiterin habe ich gekündigt, als ich mit meinem Zukünftigen nach Süddeutschland gezogen bin. Dort habe ich mich nach der Geburt unserer Tochter mit einer klassischen Event-Beratungs-Agentur selbständig gemacht, musste das aber aufgrund eines Umzugs nach Spanien auf Eis legen. Seither wechseln wir alle paar Jahre für seinen Job den Wohnort. Also suchte ich nach einer Lösung, für die ich nicht an jedem neuen Standort neu akquirieren muss.

Das ist anders seit der Geburt meines Kindes

(lacht) Alles, komplett! Ich habe erstmal nicht mehr gearbeitet, musste plötzlich täglich kochen (was noch nie zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehörte), war den ganzen Tag „alleine“ zuhause und so gut wie alles drehte sich nur noch um den Tagesablauf des Kindes.

So schaffe ich den Spagat zwischen Haushalt, Familie und Job

Der Vormittag gehört komplett meiner Firma und der Nachmittag der Familie! Ich nehme mir die Freiheit, Aufträge abzusagen, wenn wichtige private Termine anstehen! Und wenn eines der Kinder krank wird, zahlt sich das Home Office aus!

Das vermisse ich als berufstätige, selbstständige ZeitTeilmama

Spontane Geschäftsreisen, die früher über das Wochenende an schönen Destinationen einfach verlängert werden konnten! Da wir keine Verwandten in der Nähe haben, muss für drei Kinder alles etwas länger im Voraus geplant werden.

Ob ich mir ab und zu etwas gönne?

(begeistert) Oh Ja! Je einmal im Jahr fahre ich mit meinem Mann ohne die Kinder und einmal ganz alleine mit einer Freundin ein Wochenende zum Relaxen. Und ich mache regelmäßig Sport, das ist eine schöne Auszeit von allem.

So werde ich beiden Rollen gerecht – Mutter sein und Frau bleiben

Ich bin am Nachmittag „nur“ Mutter. Zudem teile ich mir bewusst auch Zeiten für Frauenabende in den Kalender ein und nutze jede Reise, um meine alten Freundinnen in anderen Landesteilen zu besuchen! Zeit, in der ich weder Mutter noch Ehefrau bin!

Foto: www.katjaharbi.com

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