„Mutter-Sein schließt für mich das Frau-Sein nicht aus. Es ist eins – und es ist schön!“

Dagmar FitschenIm Porträt: Dagmar Fitschen, selbständige Feng Shui Beraterin, Coach, Fotografin, Text- und Mediengestalterin

Das bin ich

Ich bin Dagmar Fitschen, bin 41 Jahre und seit 2008 Mutter. Zusammen mit meiner Tochter lebe ich in meinem Haus auf dem Lande, in Norddeutschland. Seit kurz nach der Geburt meines Kindes bin ich alleinerziehend.

Das ist mein Arbeitsalltag als Selbständige

Mein Arbeitsalltag ist sehr vielseitig, da ich in mehreren Bereichen frei-beruflich tätig bin. Darin enthalten sind Feng Shui Beratung (www.mein-feng-shui.de) und Coaching, Fotografie, Text und Mediendesign. Außerdem schreibe ich für die Zeitung.

Der Zeitaufwand für meine Arbeit variiert sehr stark – insgesamt sind es zwischen 20 und 50 Stunden pro Woche, je nach Projekt.

Deshalb habe ich mich selbständig gemacht

Ich war bereits in meiner Angestellten-Zeit nebenberuflich auch als Fotografin und Mediengestalterin selbständig tätig. Den endgültigen Entschluss zur reinen Selbständigkeit fasste ich vor drei Jahren in einer Teilzeit-Anstellung, als ich wegen einer Kollegin meinen Urlaub absagen musste…

Mein Konzept, vor allem bezüglich der Arbeitsstunden immer flexibel zu sein, hatte bei meinem früheren Arbeitgeber sehr gut funktioniert. Bis ich Mutter wurde. „Wenn Ihr Kind krank ist, können Sie die Stunden ja nachholen“, war dann der Satz, der zu meinem Schlüsselerlebnis wurde – zwei Wochen später habe ich gekündigt. Zugegeben, ich hatte gerade einen ziemlich tollen und großen Auftrag, der mir den Anfang der Selbständigkeit erleichtert hatte. Aber ich bin nach wie vor zufrieden, mir meine Zeit jetzt frei einteilen zu können. Ich arbeite auch oft abends. Nicht „jederfraus“ Sache, aber für mich ideal.

Das ist anders seit der Geburt meines Kindes

Der Alltag ist lebendiger geworden und muss besser organisiert werden. Kino-Abende sind sehr selten geworden. Und der Freundeskreis hat sich sehr verändert.

So schaffe ich den Spagat zwischen Haushalt, Familie und Job

Mit Unterstützung durch meine Eltern und Freunde ist vieles möglich. So konnte ich sogar einen Fortbildungsmarathon von 30 Wochenenden in einem Jahr hinbekommen.

Das vermisse ich als berufstätige, selbstständige ZeitTeilmama

Den Kaffee-Plausch mit den Kollegen…

Das gönne ich mir

Gelegentlich gönne ich mir mal einen „freien“ Abend und gehe aus. Fortbildungen fühlen sich manchmal schon wie Urlaub vom Alltag an. Und etwa zweimal im Jahr schaffe ich es in die Sauna…

Wie werde ich beiden Rollen gerecht: Mutter sein und Frau bleiben

Ich fühle eigentlich nicht, dass ich einer Rolle gerecht werden muss. Jede Lebenszeit hat ihre Qualitäten. Mutter-Sein schließt für mich das Frau-Sein nicht aus. Es ist eins – und es ist schön. Mit allen seinen Höhen und Tiefen. Ich würde nicht mit dem Leben davor tauschen wollen…!

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