Die Wickeltasche einer Stillmama

Früher hieß es: “Lieber zu viel als zu wenig!” Dieser Grundsatz galt unangefochten in allen Lebensbereichen. Im heutigen Zeitalter der Mobilität und des Minimalismus hören wir jedoch immer öfter: “So viel wie nötig, so wenig wie möglich!” Und das ist manchmal auch gut so.

Nach dem alten Prinzip, müsste ich mich mit meiner Tochter im Arm und 3 Wickeltaschen um den Hals, durch eine Eingangstür pressen, auf der Suche nach einem Spucktuch die 9 Seitentaschen abtasten, versuchen in dem 2m²-großen, öffentlichen Wickelzimmer keinen klaustrophobischen Anfall zu bekommen, und und und.

Und das nur, um mein Kind unterwegs in Ruhe füttern und wickeln zu können. Zum Glück haben wir gelernt uns auch einmal auf das Nötigste zu beschränken!

Was gehört in die Wickeltasche einer Stillmutter?

- Eigentlich gar nichts! Das Tolle am Stillen ist ja, dass wir Babys Mahlzeit immer schon dabei haben. Ob im Sommer auf der Parkbank, in einer ruhigen Ecke im Cafe oder in eigens dafür eingerichteten Stillzimmern, deren Zahl erfreulicherweise stetig wächst: Stillen können wir eigentlich überall.

Ein paar Utensilien sollten wir allerdings doch dabei haben:

1. Ein saugfähiges Spucktuch: So ein Baby hat eine nicht allzu große Aufmerksamkeitsspanne. Gerade durch die vielen neuen Eindrücke unterwegs, lassen sich unsere Wonneproppen gerne mal vom Trinken ablenken und die Milch kann auslaufen.

2. Stilleinlagen zum Wechseln: In den Anfangsmonaten hat sich manchmal noch nicht alles eingepegelt und unter Umständen läuft unerwartet viel Milch aus.

3. Ein Still-BH zum Wechseln, sollte mal etwas danebengehen.

4. Falls benötigt: Stillhütchen und Wasser, um sie anzufeuchten, damit sie besser halten; am besten in einem Becher mit Schraubverschluss.

5. Einen Satz Wechselwäsche, Windeln und Feuchttücher für das Baby.

(Tipp: Wenn man die fertigen Babyfeuchttücher wegen der chemischen Inhaltsstoffe nicht verwenden möchte, kann man sich mit geringem Aufwand selbst welche herstellen. Dazu benötigt man eine wasserdichte Plastikbox, Einmalwaschlappen oder Haushaltspapier und destilliertes Wasser. Nun einfach die benötigte Menge Einmalwaschlappen auf die Größe der Plastikbox falten, sie dort hineingeben und vorsichtig mit dem destillierten Wasser tränken. Die so hergestellten Tücher kann man sogar ein paar Tage aufheben, da sich Bakterien im destillierten Wasser nicht so schnell vermehren.)

6. WICHTIG: Immer eine Flasche Trinkwasser für sich selbst mitnehmen. Wenn man viel stillt, hat man auch viel Durst.

Hilfe für unterwegs:

Stilleinlagen Stillhütchen Milchauffangschalen

Und nicht zu vergessen: die Wickeltasche selbst!

Messenger beigeauch in schwarz erhältlich Worker braunauch in blau erhältlich

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